RVNW besucht Landesgartenschau in Papenburg

Welch eine Blütenpracht ! Wo man hinschaut, eine Vielfalt von Blumen, Stauden und Gräsern. Exotische Pflanzen . wie z.B. der „Storchschnabel“, der ursprünglich aus dem Kaukasus stammt, faszinieren den Besucher.
„ Blumen sind die schönen Worte und Hieroglyphen der Natur „ ( Goethe).
Mit einer Rundfahrt über das Ausstellungsgelände mit dem „Piet-Express „ beginnt unsere Besichtigungstour durch
– die Parklandschaft „MS Papenburg“
– der Innenstadt mit dem idyllischen Hauptkanal und
– der ehemaligen Industrieanlage an der „ Alten Werft „.


Im Stadtpark, dem ersten Geländeteil, wurden mit mehr als 95 000 Stauden, Gräsern und Rosen rund 12500 qm neu bepflanzt und dem Thema Wasser entsprechend vielfach in Weiß-, Blau- und Lilatönen gehalten. Neben den vielen sehenswerten Pflanzen und Kunstobjekten kann der Besucher auch abschalten und zur Ruhe kommen z.B. nin der Küstengoldpromenade mit Strandkörben und Liegestühlen. Viele Wasserflächen strahlen Ruhe aus. Wer es aktiver liebt, kann sich auf dem Mehrgenerationenspielplatz ( ja, hier dürfen auch die Großen mitspielen), in der kleinen Forscherwerkstatt , in der Seilbahn mitfahren oder im Andenken-Shop stöbern.
Weitere High-Lights sind z.B. die „Waldreling“, ein Baumerlebnispfad mit Spiel- und Klettererlebnissen sowie einem ca. 12 m hohen Aussichtsturm mit herrlichem Blick über das Ausstellungsgelände.
Der Sttreichelzoo lockt die Kleinen, die Themengärten bieten z.B. Anlagen
– „die Küste im Wandel“, hier wird die Problematik der Meeresverschmutzung aufgezeigt
– „Ebbe und Flur“
– „der Kräutergarten „.
Interessant sind die vielen Skulpturen wie der „Geschmiedete Eisenbaum“, ein Hingucker.
„Die Letzte Überfahrt“, ein Memoriamgarten zur Grabgestaltung, stellt einen wesentlichen Beitrag zum Ausstellungskonzept der Friedhofsgärtner dar.
Lebhaft wird es im Schmetterlingshaus. Jederzeit flattern hier ca. 300 Schmetterlinge in etwa 30- 50 Arten durch das Haus. In der 300 qm grossen Halle stehen speziell ausgesuchte Pflanzen, es herrscht eine hohe Luftfeuchtigkeit und Temperatur, idealer Lebensraum für viele exotische Falter, die in vielen Farben und Mustern durch die Luft schwirren.( Bilder). Hier kann man die Schmetterlinge hautnah erleben und beobachten. Beim Verlassen des Raumes über eine Schleuse muß man vorher schauen, dass man nicht versehentlich ein wunderschönes Exemplar mitnimmt.
Das zweite Geländeteil Forum „Alte Werft„ beherbergt die „Blumenhalle“. Hier werden im 14tägigen Wechsel Hallenschauthemen angeboten, bei unserem Besuch beispielsweise „ Balkonpflanzen in ihrer ganzen Fülle“, viele Bilder und Kunstwerke bilden einen schönen Kontrast.
Im Außenbereich um die Blumenhalle bietet der Gärtnermarkt „ Tuedel und Tuin“ Blumen, Stauden,Deko-Artikel,Gartengeräte ect. Duft und Heilkräuter , darunter Raritäten aus fernen Ländern, findet man im Pavillon „Viktorianisches Gewächshaus“. Natürlich wird durch die vielfältige Gastronomie für jeden Geschmack etwas angeboten..
Wer nach einem ausgedehnten Bummel auf dem Gartenschaugelände noch gut auf den Beinen ist, den lockt die sehenswerte Innenstadt mit dem Hauptkanal, historischen Schiffen und vielen Geschäften.
Die Landesgartenschau Niedersachsen ist von April bis Oktober in Papenburg geöffnet., an 187 Ausstellungstagen werden ca. 500 000Besucher erwartet.. Diesen wird ein kulturelles Programm für Jung und Alt mit topaktuellen Konzerten von weithin bekannten Künstlern und interessanten Ausstellungen geboten. Eine Auswahl: – die Gruppe „Torfrock“, – Musical „Der kleine Horrorladen, – Herbstfunkeln (Traum- und Märchenwelt), Konzert Luftwaffenmusikkorps Münster ect.
Zur Erinnerung: Papenburg ist Standort der Meier –Werft, sie baut große Kreuzfahrtschiffe von mittlerweil 320 m Länge und ist ca. 50 km von der Küste entfernt gelegen.

Bericht: Ulrich Frobel

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