Treffen der ehemaligen „Braunschweiger ABC-isten“ in Gifhorn

Die ehemaligen Angehörigen der ABC-Abwehrkompanie 1 trafen sich nach 2012, 2015 auch im Juli 2017 wieder in Gifhorn.

Es waren die ersten Soldaten der Bundeswehr, die bei der Waldbrandkatastrophe 1975 im Raum südlich Grußendorf-Stüde eingesetzt wurden.
Hautmann a. D. Walter Lange, damals als Oberleutnant Führer der Einsatzkräfte erinnert sich:
Die Kompanie wurde 1964 in Wolfenbüttel als ABC- Abwehrzug 20 aufgestellt,1966 als Kompanie personell voll besetzt, nach Braunschweig verlegt und in ABC- Abwehrkompanie 1 umbenannt.
Die ca. 120 Soldaten wurden sowohl infanteristisch als auch zur Abwehr von den Auswirkungen von ABC- Waffen sowie zur Brandbekämpfung ausgebildet. Die Kompanie verfügte neben den entsprechenden Waffen über geländegängige Dekontaminations-Fahrzeuge mit Tanks (2×1500 Liter) und Sprühverrichtungen sowie umfangreiches Schlauchmaterial, Kettensägen und Pumpen. Wie in jedem Jahr absolvierte die Kompanie vor Ausbruch des Waldbrandes auch 1975 auf dem Truppenübungsplatz Ehra-Lessien ihr Ausbildungsprogramm. Vor Ausbruch des Brandes bei Grußendorf/ Stüde löschte die Kompanie auf dem Truppenübungsplatz einen großflächigen Heidebrand und begann dann eine Durchschlageübung. Als der Waldbrand nicht zu übersehen war, brach die Kompanie ( Kompaniechef Hauptmann Wedler, Kompanietruppführer Oberfeldwebel Ulrich Frobel) die Übung ab und nahm eigenständig mit dem Katastrophenschutzstab, der sich in einem Zelt versammelt hatte, Verbindung auf und bot Hilfe an. Treffen der ehemaligen „Braunschweiger ABC-isten“ in Gifhorn weiterlesen

Jahrestreffen 2017 in Albersdorf

Der TP Albersdorf führte vom 15.-17.09.2017 in der ehemaligen Dithmarsen-Kaserne, dem heutigen Dithmarsen-Park, das diesjährige Jahrestreffen „Bordeauxrot“ durch. Die insgesamt sehr gelungene Veranstaltung war mit fast 70 Teilnehmern sehr gut besucht. Der RVNW war mit drei Teilnehmern vertreten.

Am Freitag begann die Veranstaltung nach der Erweiterten Vorstandssitzung mit einem Begrüßungsabend, der sehr gut besucht war. Viele angereiste Teilnehmer wie auch ortsansässige Kameraden unterhielten sich angeregt beim Schnitzel-Buffet.

Die am Samstag Vormittag durchgeführte Rundfahrt durch die ehemalige Kaserne und der Schießanlage mit Mob-Depot überraschte viele, da die Anlagen noch fast im Originalzustand erhalten sind. Alle Gebäude in der Kaserne sind anderweitig genutzt! Die beiden Betreiber des Parks haben hier gute Ideen umgesetzt, aber auch noch vieles vor.
Der Nachmittag wurde im Steinzeitpark Albersdorf mit einer Besichtigung gestaltet, von wo es aus zur Kranzniederlegung ans Ehrenmal ging.

Der Höhepunkt der Veranstaltung war der Kameradschaftsabend, wo sich viele ehemalige und aktive Kameraden rege austauschten.

Zum Abschluss der Veranstaltung besuchten wir am Sonntag die Traditionsräume der Artillerie im Keller Gebäude 16, bevor die Heimreise angetreten wurde.

Presseecho von der Bundesseite

Bericht: O. Wagener